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Mona Matteo

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From Artificial Intelligence to Artist Interpretation!

Wenn aus Code Klang wird

Musik begleitet mich schon mein Leben lang. Bereits als kleines Kind habe ich liebend gerne gesungen – und konnte Texte und Melodien im Nu auswendig. Lange Zeit waren „Musicaldarstellerin“ oder “Opern-Sängerin” sogar meine Berufswünsche. Eines Tages eigene Lieder kreieren zu können, war schon immer ein stiller, geheim gehegter Traum. Da ich jedoch keinerlei Erfahrung in diesem Business habe, war es bis vor Kurzem nur ein „irgendwann in meinem Leben vielleicht einmal“-Wunschtraum. Meine Berufslaufbahn (ich wurde Goldschmiedin mit Leidenschaft und mit Leib und Seele) führte mich zwar ebenfalls in eine wundervolle Welt voller Kreativität, Feingefühl und Ausdruck aber die Musik blieb in meinem Leben ein Begleiter am Rande. 

Und dann kam AI-Musik!
Als mir ein Freund Anfang November 2024 einen mit AI erstellten Song vorspielte, sass ich wie vom Blitz getroffen auf dem Stuhl! Was er mir da zeigte, fühlte sich an wie pure Magie! Vor meinem inneren Auge überschlugen sich die Ideen und Möglichkeiten. Und mein lange gehegter, stiller Wunschtraum wurde mit einem Schlag greifbar!

Ganz fein und leise regte sich tief in mir etwas – ein Gefühl, als hätte das Universum mir heimlich zugeflüstert: „Jetzt ist es möglich.“, Tief in mir begann etwas zu schwingen – die leise, zaghafte Ahnung, dass ich vielleicht in der Lage sein würde, eigene Songs zu kreieren, die ich eines Tages möglicherweise sogar im Tonstudio vertonen könnte…? Fast wie in Trance erschuf ich einen KI-Song nach dem anderen. Und immer spielte im Kopf der Gedanke mit: „Wird dies der Song sein, den ich eines Tages vielleicht einmal selbst aufnehmen werde …?“

Im Januar 2025 vertraute ich meinem Gesangslehrer Mark B. Lay meinen Wunsch an, einen eigenen Song aufnehmen zu können – innerlich total nervös und mit schwitzenden Händen. Aber Mark reagierte völlig cool und gelassen: “Ja klar, das mache ich mit einigen meiner SchülerInnen. Bring mal mit, was du vertonen möchtest.”
An dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich bei Mark für seine Offenheit gegenüber meinem Projekt bedanken. Für einen Profimusiker wie ihn (und er ist wirklich absolute Spitzenklasse!) ist es wohl nicht ganz einfach, sich auf das Niveau von KI-Musik herunterzulassen… Aber er ertrug meine digitalen „Rohlinge“ und zu Karaoke-Versionen vermanschten Tracks stoisch – und half mir bei der Ausarbeitung und Eigeninterpretation des Songs.

Und so kam es, dass ich im April 2025 mit Mark zusammen das allererste Mal im Tonstudio von Stefan Frommelt in Liechtenstein einen Song aufnehmen durfte!

Mein erster KI-Song „Living in Switzerland“ wurde aus einem digital generierten Lied aus Nullen und Einsen zu richtigem Leben erweckt.

Weiter überarbeitet und gemastert wurde der Song anschliessend von Bonafrato vom Musikproduktionsstudio IZSOGOOD

Et Voilà, mein erster “in echt” vertonter AI-Song ist geboren!

Living in Switzerland (Artist Interpretation) von Mona Matteo

Living in Switzerland (Artist Interpretation)

Mona Matteo

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Living in Switzerland (Artist Interpretation)
von Mona Matteo

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Dieser Track vereint zwei Premieren: Zum einen war der Song "Living in Switzerland" im November 2024 mein aller erster AI-Song und zum Anderen war es für mich das erste Mal, dass ich einen Song im Studio aufnehmen Weiterlesen

Dieser Track vereint zwei Premieren: Zum einen war der Song "Living in Switzerland" im November 2024 mein aller erster AI-Song und zum Anderen war es für mich das erste Mal, dass ich einen Song im Studio aufnehmen durfte. (Seit Sommer 2024 nehme ich Gesangsstunden bei Mark B. Lay)

Den gesamten Prozess von der Neu-Interpretation, Einspielen der Instrumente, Einsingen des Songs inkl. Mixing und Mastering miterleben zu dürfen, war eine grossartige Erfahrung! Mehr dazu auf -> "From AI to AI"

Dieser Song ist eine Liebeserklärung an unser kleines, feines Land. Er soll eine Einladung sein, ab und zu innezuhalten und uns daran zu erinnern, welch grosse Privilegien wir hier in der Schweiz in verschiedenen Bereichen geniessen dürfen – und für wie selbstverständlich uns vieles davon erscheint...

Die Idee zu dem Song entstand anlässlich eines Anlasses am 5.11.2024 des Hotellerie Verbandes Zürich, bei dem ich teilnehmen durfte. Dabei wurde mir wieder einmal bewusst, wie oft wir die kleinen, aber so enorm wertvollen Dinge in der Schweiz, wie z.B. das Trinken von sauberem Wasser aus tausenden von öffentlichen Brunnen, als so selbstverständlich nehmen. So setzte ich mich nach dem Event hin und schrieb diesen Text und dank den ganz frisch entdeckten Möglichkeiten von AI war der Song 24h später geboren.

Eine kleine Anekdote, die den Kern dieses Songs gut zum Ausdruck bringt: Vor einiger Zeit beobachtete ich eine indische Touristen-Familie, wie sie in Zürich auf dem Lindenhof um einen Brunnen stand und fröhlich und amüsiert einer nach dem anderen ein Selfie schoss, wie sie aus dem Brunnen Wasser tranken. Dieser Moment liess mich nachdenklich aber auch in tiefer Dankbarkeit einen Moment innehalten und mir bewusst machen, wie verrückt das für den Rest der Welt offensichtlich erscheinen mag, dass aus öffentlichen Brunnen bedenkenlos frisches, sauberes Trinkwasser getrunken und in Flaschen abgefüllt werden kann – und für wie selbstverständlich wir diese Tatsache täglich hinnehmen. Folgendes Beispiel bringt dies ebenfalls perfekt auf den Punkt: In der Schweiz gilt die Regelung, dass aus jedem öffentlichen Brunnen automatisch Trinkwasser sprudelt. Hat in Ausnahmefällen das Wasser keine Trinkwasserqualität, muss dies auf dem Brunnen angeschrieben stehen. Nicht umgekehrt!! Ist das nicht verrückt?! In welch anderem Land wird so etwas in diese und nicht in umgekehrter Richtung geregelt??

Ein weiteres Beispiel: An dem Event des Verbandes Hotellerie Zürich wurde darüber diskutiert, dass Kate Winslet einige Tage zuvor anlässlich des Filmfestivals in Zürich verweilte und im Zürichsee baden ging. Die Medien berichteten offenbar nur am Rande von dem Besuch einiger grosser Weltstars in Zürich, aber Kate Winslet, postete ihr Bade-Erlebnis auf ihren Social Media Kanälen und im Ausland erhielt dieses Ereignis grosse Beachtung. Die Frage wurde in den Raum gestellt, weshalb wir in der Schweiz solche Schlagzeilen nicht mit mehr Stolz verbreiten? Zehn grosse Weltstars besuchen Zürich, und kaum jemand berichtet darüber? Weshalb wir schon fast belustigt darüber kommentieren, ein Hollywood-Star bade in einem unserer Seen und mache ein virales Ereignis daraus? Auch hier wurde mir wieder bewusst: Weil für uns das Baden in einem See keine Schlagzeile wert ist. In grösster Selbstverständlichkeit können wir alle in jedem Gewässer herumplanschen, ohne uns irgendwelche Gedanken machen zu müssen. Weshalb also darüber berichten?! Ist doch etwas ganz Normales?!

Die Liste an aussergewöhnlich hohen Alltags-Standards der Schweiz könnte noch sehr viel weiter ausgeführt werden. So ist dieser Song für mich eine Aufforderung, uns die feinen, leisen Privilegien unseres Alltags ab und zu etwas mehr bewusst zu machen.

Tragen wir unseren Werten Sorge und nehmen wir sie nicht als allzu selbstverständlich hin. 🙏

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    Living in Switzerland (Artist Interpretation, April 2025) 3:12
    Living in Switzerland (Artist Interpretation, April 2025)
    von Mona Matteo

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