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Mona Matteo

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Anmerkung vorab:

Die AI-Landschaft entwickelt sich in einem Tempo, bei dem selbst ich als grosser AI-Fan kaum mithalten kann… Die folgenden Zeilen und Beschreibungen sind vermutlich bereits wieder überholt und optimiert…

 

Mein Workflow

1. Für meine Texte nutze ich vorwiegend ChatGPT. Im Durchschnitt benötige ich etwa 2 bis 5 Stunden, um eine Rohfassung eines Lied-Textes zu erstellen.

2. Sobald die Grobfassung des Textes fertig ist, übertrage ich sie in ein AI-Musikprogramm. Aktuell arbeite ich mit Suno. (Die ersten Songs entstanden mit MyMusicFactory.ai, doch seit Anfang 2025 verwende ich ausschliesslich Suno.) In Suno gibt man in der Maske verschiedene Musikstile, den Text und einen Titel ein und lässt dann das Programm arbeiten. Bei jedem „Generieren“ entstehen zwei Songvorschläge. Viele dieser Vorschläge sind jedoch recht „durchschnittlich“ und nicht so melodiös oder eingängig, wie ich es mir wünsche. Deshalb experimentiere ich intensiv mit den Musikstilen und generiere meist zwischen 100 und 200 Varianten, bis ich eine Version finde, die meinen Vorstellungen entspricht.
Während ich diese vielen Versionen durchhöre, feile ich auch immer weiter an den Texten. Oft fällt mir plötzlich wieder ein einzelnes Wort auf, das sich besser formulieren lässt, oder ganze Passagen, die überarbeitet werden müssen. So arbeite ich mich Schritt für Schritt tiefer in den Song hinein. Irgendwann erreiche ich den Punkt, an dem ich sowohl mit dem Text zufrieden bin als auch eine Musik-Version gefunden habe, die meiner Vision entspricht. Anschliessend höre ich mir diesen Song selbst immer und immer wieder an, bis ich sicher bin, dass die Melodie eingängig ist.

3. Wenn ich das Lied auf Spotify hochladen möchte, nutze ich dafür Distrokid, einen Distributor für Streaming- und Social-Media-Plattformen.

4. Zum Abschluss benötige ich noch ein Cover-Bild. Einige der Cover-Fotos stammen von mir, aber die meisten habe ich mithilfe von MidJourney (einer AI-App zur Bilderstellung) erstellt und teilweise mit Photoshop nachbearbeitet.

 

Hier zwei Workflow-Beispiele im Detail:

Was uns verbindet von Mona Matteo

Was uns verbindet

Mona Matteo

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Was uns verbindet
von Mona Matteo

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Ein nachdenklicher Song zum Thema "Konfliktbewältigung". Inspiriert zu dem Song hat mich ein Post auf Social Media mit dem Spruch:

My Dad always said: "When you two get into a fight, remember, it's you & her vs the problem. Not you vs her."

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    Was uns verbindet 4:04
    Was uns verbindet
    von Mona Matteo

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    Songtext
    0:00/4:04

Zwei PDF's als Beispiele zu meinem Workflow:
(Zum anschauen anklicken)

ChatGPT: Beispiel Workflow Songtext "Was uns verbindet"
Als erstes starte ich einen Brainstorming-Prozess mit (meistens) ChatGPT. Dabei lasse ich mich am Anfang in verschiedene Richtungen treiben, bis sich ein Gefühl und eine Richtung herauskristallisiert.
23,5 MB
Word-Datei: Beispiel Workflow Songtext "Was uns verbindet"
Sind die ersten Ideen und groben Text-Entwürfe zusammengetragen, kopiere ich die Texte in eine Word Datei und fange mit dem Feinschliff an. Ich überarbeite die Zeilen, markiere die Passagen, die mir besonders gut gefallen und beginne, die Strophen und Abschnitte zu gliedern und Struktur und Ablauf hineinzubringen.

Zeitaufwand für den gesamten Text total: ca. 5h
124 KB

Premiere:

Mitten im Texteschreiben ging mir plötzlich eine Melodie-Idee durch den Kopf. Um sie nicht zu vergessen, pfiff ich sie rudimentär als Tonaufnahme ins Handy. Später lud ich diese Datei auf Suno hoch und bereits die erste Umsetzung von Suno mit den Tags “emotional, pathetic, broadway, melancholic, symphony orchestra” haute mich fast vom Hocker!! Begeistert von dieser neuen Kreativ-Möglichkeit, beliess ich es für diesen Song bei dieser Melodie und experimentierte nicht weiter mit neuen Melodien, sondern fokussierte mich darauf, genau diese Melodie möglichst tief ins Detail so weiterzuentwickeln, bis sie in allen Abschnitten möglichst nahe an meine Vorstellung herankam. Mit dem fertigen Text “coverte” ich die Instrumental-Version immer und immer wieder. Obwohl ich keine weiteren Melodien erzeugen liess, entstanden etwa 500 Generierungen für Cover-Versionen, Detail-Anpassungen und Überarbeitungen…!

Zeitaufwand für die Song-Entwicklung: ca. 10h - 15h (ohne Text schreiben)

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    Melodie-Idee gepfiffen 0:25
    Melodie-Idee gepfiffen
    von Mona Matteo

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    Erste Instrumental-Umsetzung von Suno 3:28
    Erste Instrumental-Umsetzung von Suno
    von Mona Matteo

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Neuanfang von Mona Matteo

Neuanfang

Mona Matteo

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Neuanfang
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Ein Lied über innere Ängste und Unsicherheiten, wenn plötzlich alles anders ist, als gewohnt. Ein Neuanfang – er kann zwar viele neue Chancen und Möglichkeiten bieten, aber das Ungewisse kann auch verunsichern. Dieser Weiterlesen

Ein Lied über innere Ängste und Unsicherheiten, wenn plötzlich alles anders ist, als gewohnt. Ein Neuanfang – er kann zwar viele neue Chancen und Möglichkeiten bieten, aber das Ungewisse kann auch verunsichern.

Dieser Song hat sich als unerwartet aufwendig entpuppt: Ursprünglich wollte ich eine klassische Sopran-Arie kreieren, da ich selber sehr gerne Sopran singe und endlich einmal einen eigenen Sopran-Song zum Üben haben wollte. Daher habe ich den Text etwas poetisch geschrieben, mit Satz-Wiederholungen, wie man es bei der klassischen Musik häufig antrifft. Nachdem ich den Text geschrieben hatte, hat sich beim Musik-Generieren gezeigt, dass Suno mit dem Rhythmus von (meist) 9 Silben pro Zeile und dem Textfluss Mühe hatte, und die Vorschläge jedes Mal unstrukturiert, “ohne Takt" und irgendwie “am Rhythmus vorbei” ausfielen. Mit der Zeit erkannte ich, dass Suno praktisch immer Songs im 4/4-Takt erzeugte und ich vermutete, dass ein ¾-Takt besser zur Text-Struktur passen könnte. So versuchte ich es mit verschiedenen Prompts, aber erst bei “Walzer” kamen zuverlässig meist ¾ Takte heraus. Die ersten Versionen waren dann jedoch zu klassische Wiener Walzer (Auch irgendwie witzig, aber eben doch zu klassisch… 😅) Mit der Prompt-Mischung “Soft waltz, Musical, Broadway, emotional, Minor” usw. nahmen die Vorschläge langsam brauchbarere Züge an. Nachdem mich eine Instrumental-Version besonders ansprach, coverte ich diese zusammen mit dem Text. Aber auch hier schaffte es das Programm nicht richtig, den Text in den richtigen Takt zu bringen. Schlussendlich sang ich den Text selber nach dieser Melodie ins Mikrofon, lud diese Vorlage hoch und arbeitete von da aus weiter mit Covern.  Endlich klappte zumindest mal die richtige Rhythmus-Einteilung des Textes in die Melodie! 😅 Von da aus coverte und coverte und coverte ich immer wieder die besten Resultate (ich komme mir dabei immer vor, als würde man eine Hunderasse züchten… 😅). Dann endlich war eine Version entstanden, die mir schon ganz gut gefiel. Für den emotionalen Pathos hätte ich einfach unheimlich gerne gegen Schluss noch einen Tonartwechsel drin gehabt, aber das scheint bei Suno extreme Glücksache, dass es das umsetzt, auch wenn man “emotional key change” im Text einbaut… (oder ich habe einfach noch nicht rausgefunden, wie man das besser prompten könnte…) So lud ich die letzte Version auf meinen Rechner, setzte das letzte Drittel in Adobe Audition einen Halbton höher und lud das Resultat wieder auf Suno hoch. Von da aus ging's weiter mit covern und Teilabschnitte ersetzen usw.

0:00/???
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    Neuanfang 3:39
    Neuanfang
    von Mona Matteo

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    Songtext
    0:00/3:39

Trotz den Windungen und Wendungen habe ich grosse Freude am fertigen Resultat und die Tonlage entspricht genau dem, was ich gerne singe. (Nicht, dass ich gut Sopran singen könnte, aber es macht mir einfach Spass… 😅)
Also liess ich mir die einzelnen Stems rausrechnen, löschte die Vocal-Stimme (liess aber die Back Vocals drin), lud diese “Karaoke-Version” in meine geliebte Sing-App “Smule” und so kann ich nun jederzeit zu meinem eigenen Klassik-Song nach Herzenslust trällern (im Keller, wo mich hoffentlich niemand hört… 😅🙈)
Wie das klingt, kann man hier hören: Neuanfang auf Smule. Vom Lied “Was uns verbindet" gibt es ebenfalls eine erste Karaoke-Aufnahme von mir: Was uns verbindet auf Smule
Anmerkung: Beide Lieder sind in einem Stück ”durchgesungen", ohne Tonhöhen- oder sonstige Korrekturen… Smule gibt noch ordentlich Hall dazu, aber sonst ist da noch nix dran gemacht… 🫣 (…ich hätte gerne noch etwas länger an den beiden Liedern rumgeübt, aber der SMOPP Einreicheschluss rückt näher…😅🙈)

Zeitaufwand für den ganzen Song: ca. 20h (inkl. Text) und ca. 250 Song-Generierungen

Contact:

mona"ät"mona-matteo"punkt"ch

 

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