Von der Aufnahme Lametta-Blues
Songtext
(Verse 1)
Der Dezember rauscht vorbei wie ein bunter Orkan,
Zwischen Keksen, Einkäufen und Lichterkram-Wahn.
Alles durchgeplant, doch der Kopf schon am Brennen,
Geschenke schön verpackt, und kaum Zeit zum Pennen.
(Pre-Chorus)
Die Nachbarn im Oktober schon die Renntiere im Garten,
Und ich denk mir nur: „Könnt ihr bitte mal warten?“
(Chorus)
Mitten im Chaos, zur Krönung das Fest
Mein Konto leer, die Laune im Test.
Der Baum fällt um, ich zieh’s in betracht:
Nächstes Jahr verbring ich ganz weit weg die «stille Nacht».
Doch irgendwo tief drin, da fühl ich es schon,
Es war wild und verrückt, aber halt auch Tradition.
(Verse 2)
Am Tisch war die Stimmung ’ne Achterbahn,
Zwischen Scherzen und Streit, da fängt der Wahnsinn an.
Oma hat gemeckert, Papa hat gelacht,
Tante hat den Truthahn fast allein platt gemacht.
(Pre-Chorus)
Doch der Trubel, die Nähe, der Glitzer im Haar,
Ich weiss, ich mach’s nächstes Jahr wieder, na klar.
(Chorus)
Mitten im Chaos, zur Krönung das Fest
Mein Konto leer, die Laune im Test.
Der Baum fällt um, ich zieh’s in Betracht:
Nächstes Jahr verbring ich ganz weit weg die «stille Nacht».
Doch irgendwo tief drin, da fühl ich es schon,
Es war wild und verrückt, aber halt auch Tradition.
(Verse 3)
Und jetzt steh ich hier, mein Kopf ist noch schwer,
Vom Braten, dem Prosecco und viel zu viel mehr.
Bin noch voll bis oben hin, und ich hab keinen Plan,
Wie ich je wieder in meine Jeans rein kann.
Der Baum verliert die Nadeln, die Spitze ist schief,
Doch er strahlt trotzdem fröhlich, mein Hoffnungs-Motiv!
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(Bridge)
Die Deko zurück in den Keller gestopft,
Das Lametta klebt noch auf meinem Kopf.
Ich steh in der Küche mit ’nem Keks und Glühwein.
Die Hektik verschwindet, der Alltag kehrt ein,
(Chorus)
Doch irgendwo tief drin, da fühl ich es schon,
Es war wild und verrückt, aber halt auch Tradition.
(Outro)
Der Frühling ist fern, der Winter noch lang,
Doch mit Hoffnung im Herzen, ein Neuanfang.
So überdreht es war, so chaotisch und schwer,
Ohne Weihnachten wär’s doch irgendwie leer!
Denn eins ist gewiss, auch im nächsten Jahr,
Kommt der Weihnachtsstress – oh, wie wunderbar!

